Arten von Unordnung, die Ihren Seelenfrieden (zer)stören

Arten von Unordnung, die Ihren Seelenfrieden (zer)stören

Das Fruhjahr naht, ist gar da? Die perfekte Zeit für einen Frühjahrsputz? Ich persönlich hasse ja das Wort. Aber Hey, warum nicht?

Für die meisten von uns bedeutet das, den Eimer mit dem Wischmopp und die Putzmittel herauszuholen. Aber wenn Ihre Ziele über ein sauberes Zuhause und einen aufgeräumten Arbeitsplatz hinausgehen und Sie mit einer großen Entrümpelung auch Ihre Psyche wieder in Frühjahrslaune bringen wollen, brauchen Sie mehr als nur endlich mal wieder unter und hinter der Couch zu saugen.

Bedenken Sie, dass wir uns nicht nur überfordert fühlen, weil unsere Schränke, Postfächer und Aufgabenlisten überquellen (obwohl das sicherlich oft ein großer Faktor ist). Unser Verstand und unser Gewissen sind ebenso oft unordentlich und stressauslösend. Daher werfen wir mal zusammen einen Blick auf Arten von Unordnung:

Physische Unordnung

Dabei handelt es sich um die typischen Dinge, an die wir denken – überquellende Kleiderschränke, die vollgestopfte Garage, in die das Auto gar nicht mehr passt etc. Auch deshalb entstand eine Businessparte mit Millionenumsätzen, die Lagerräume vermieten! Klar, für die Zwischenlagerung eines Umzuges oder manch andere Momente mag das sinnvoll sein. In der Regel wird aber auch hier nur Geld und Joy verbrannt, weil der Stauraum zuhause schon nicht mehr reicht.

Digitale Unordnung

Haben Sie Tausende, vielleicht aber auch nur hunderte von ungelesenen E-Mails in Ihrem Posteingang? Dann haben Sie digitale Unordnung. Aber auch all die Dateien, die ohne Namenskonventionen auf Ihrem Computer gespeichert sind, so dass Sie nicht wissen, was sie sind, und viel Zeit damit verbringen, die gewünschten Dateien zu suchen“ gehören in die Kategorie Digitale Unordnung

Emotionale Unordnung

Diese Art von Unordnung besteht aus „negativen Mustern und Glaubenssätzen, von denen Sie nicht einmal wissen, dass Sie sie mit sich herumtragen“ und kann „Unmögliches“ beinhalten, wie „Ich kann nicht abnehmen“ oder „Ich kann meinen Job nicht kündigen und mein eigene Firma gründen“ etc.

Geistige Unordnung

Das können Ihre Ängste sein, Ihre Aufgabenliste, die aktuellen Nachrichten oder alles andere, was Ihnen nachts durch den Kopf geht sein. Für mich war und ist das selbst immer noch das größte Thema, welches mich auch immer wieder versucht die Unordnung in meinem Leben zu bereinigen.

Ich für mich persönlich definiere die „geistige Unordnung“ als einen Mangel an Vergebung oder bzw. meist und einen Mangel an innerem Frieden.

Genauso wie das Ausmisten von physischem Gerümpel sowohl körperlichen Einsatz als auch emotionale Arbeit erfordert, gilt das auch für diese anderen, weniger konkreten Arten von Gerümpel.

Materielle Dingen muss man einpacken und zum Spendenzentrum oder zum Wertstoffhof bringen, oder wo auch immer sie hingehören.
Bei den anderen Arten von Unordnung müssen Sie auch etwas unternehmen, z. B. mit einem guten Freund sprechen, in die Natur gehen, meditieren oder ein Tagebuch schreiben. Mit anderen Worten: Tun Sie etwas, bewegen Sie sich vorwärts, treffen Sie eine Entscheidung und unternehmen Sie etwas, auch wenn es nur eine Kleinigkeit ist. Das Universum wird Sie mit Schwung belohnen.

Wenn Sie sich also auf Ihren eigenen großen Frühjahrsputz vorbereiten, glauben Sie nicht, dass nur aufgeräumte Schränke oder ein unaufgeräumter Posteingang Sie von Ihrer Überforderung befreien werden. Für echten Seelenfrieden sollen Sie auch Ihr mentales, emotionales und geistiges Durcheinander in den Griff bekommen.

Ja, wir wissen alle wie schwierig das oft ist. Fangen Sie trotzdem an. Am besten jetzt. Setzen Sie sich hin, nehmen Sie Stift, Notizzettel, whatever zur Hand und fangen Sie an, Ihre Gedanken zu sortieren. Finden Sie heraus, wo Ihre geistige Unordnung am meisten drückt, wo Sie diese (gerne in kleinen Schritten) anfangen können zu entrümpeln.
Vielleicht hilft es Ihnen auch, bei Dingen von denen Sie sich beim Versuch des Entrümpelns nicht trennen können, zu überlegen: Warum? Was lässt mich daran festhalten? Welche Motivation steckt dahinter? Und ist es eine, die mir gut tut, oder kann ich mich mit der Trennung von Gegenständen, auch geistig leichter machen?

Ja, Sie können. Ich wie viele andere machen diese Erfahrung täglich.

Ihr Max Mini.


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